Core-Unit eHealth und Interoperabilität (CEI)

Die zunehmende Verfügbarkeit digitaler Gesundheitsdaten – aus Arztpraxen, Kliniken, Laboren, Genomdatenbanken oder mobilen Gesundheits-Apps – birgt enormes Potenzial für die Medizin: moderne statistische Methoden, Algorithmen der künstlichen Intelligenz (KI) und „Big Data Analytics“ versprechen präzisere Diagnoseinstrumente, personalisierte Behandlungsmethoden und eine frühe Prävention von Krankheiten. Damit diese Technologien jedoch ihre vollen Möglichkeiten entfalten können, müssen digitale Gesundheitsdaten fach-, einrichtungs- und sektorenübergreifend verarbeitet werden können. Dies erfordert die Verwendung verbindlicher internationaler Standards und Terminologien.

In der Core-Unit „eHealth und Interoperabilität“ unter Leitung von Prof. Dr. Sylvia Thun erarbeiten wir Strategien und Konzepte, die eine schnelle, sichere und fehlerfreie Datenkommunikation zwischen den unterschiedlichen Akteuren des Gesundheitswesens ermöglichen. Zusammen mit Kliniken, Verbänden, Forschung, Industrie und Politik entwickeln wir Interoperabilitätslösungen unter Verwendung internationaler IT-Standards und Nomenklaturen (z.B. HL7 FHIR und IDMP). Unser Ziel ist eine einheitliche digitale Infrastruktur, die eine digitale Medizin mit genaueren Vorhersageinstrumenten, personalisierten Therapien, mehr Patientenbeteiligung und höherer Datensicherheit ermöglicht.

Team

Prof. Dr. Sylvia Thun (Direktorin)

Dr. Josef Schepers (Medical Data Scientist / Koordinator für Medizininformatik)

Andrea Essenwanger (wissenschaftliche Mitarbeiterin für Medizininformatik)

Julian Saß (wissenschaftlicher Mitarbeiter für semantische und syntaktische Interoperabilität)

Dr. Moritz Lehne (wissenschaftlicher Mitarbeiter Health Data Scientist)