Chancengleichheit am BIH

Die Verwirklichung von Chancengleichheit und die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern gehören zu den strategischen Zielen des BIH und stellen eine wichtige Grundlage für exzellente Forschung dar. Trotz des hohen Anteils an Studentinnen sind Frauen in bestimmten akademischen Bereichen (insbesondere Medizin), in der wissenschaftlichen Forschung und bei Professuren nach wie vor unterrepräsentiert. Strukturelle Benachteiligungen behindern oft ihre Karriere und erschweren den Aufstieg.

Deshalb arbeiten wir daran,

  • den Anteil von Frauen auf allen Karrierestufen, auf denen sie unterrepräsentiert sind, zu erhöhen
  • strukturelle und individuelle Barrieren abzubauen, die Menschen aufgrund von Geschlecht, Nationalität, Religion, Alter und sozialer/kultureller/ethnischer Herkunft benachteiligen,
  • die wissenschaftliche Karriere von Frauen zu fördern
  • familienfreundliche Arbeitsbedingungen zu schaffen
  • Genderaspekte in die Forschung zu integrieren  

Unser Ziel ist es, eine gender- und diversitysensible Organisationskultur zu etablieren. Eine solche Kultur zeichnet sich dadurch aus, dass im BIH vielfältige Rollen- und Geschlechterbilder sowie moderne Arbeits- und Lebensmodelle akzeptiert werden. Das BIH ist bestrebt, strukturelle und interaktionelle Mechanismen abzubauen, die Menschen aufgrund von Geschlecht, Nationalität, Religion, Alter oder sozialer/kultureller/ethnischer Herkunft benachteiligen.

 Das BIH hat es sich zum Ziel gesetzt, den Anteil von Frauen in Bereichen,  in denen sie unterrepräsentiert sind, zu erhöhen

Unsere Leitlinien zu Gleichstellung in den Organen, Gremien, Leistungsbereichen und Förderlinien des BIH beinhalten Mindestquoten für wettbewerbliche Verfahren sowie Standards für die Berücksichtigung individueller Lebensumstände bei der Beurteilung wissenschaftlicher Leistung und für die Zusammensetzung von Begutachtungsgremien. Das BIH hat sich in der Strategie 2026 das Ziel gesetzt, mind. 50% der Neuberufungen von Nachwuchsgruppen mit Wissenschaftlerinnen zu besetzen und strebt an, bis 2026 einen Frauenanteil von mind. 40% bei den BIH-Chairs und den BIH-Professuren zu erreichen.